Alan Ladd versuchte lange Zeit vergeblich im FilmgeschÀft Fuà zu fassen. Ab 1932 war er zunÀchst hauptsÀchlich in Nebenrollen zu sehen.
Seine Frau, die Agentin Sue Carol, besorgte ihm 1942 einen Vertrag bei Paramount, wo er dank der Rolle in dem Gangsterfilm Die Narbenhand an der Seite von Veronica Lake zum Star aufstieg. Die beiden Schauspieler drehten noch mehrere Filme zusammen, darunter Der g...
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Alan Ladd versuchte lange Zeit vergeblich im FilmgeschÀft Fuà zu fassen. Ab 1932 war er zunÀchst hauptsÀchlich in Nebenrollen zu sehen.
Seine Frau, die Agentin Sue Carol, besorgte ihm 1942 einen Vertrag bei Paramount, wo er dank der Rolle in dem Gangsterfilm Die Narbenhand an der Seite von Veronica Lake zum Star aufstieg. Die beiden Schauspieler drehten noch mehrere Filme zusammen, darunter Der glĂ€serne SchlĂŒssel und Die blaue Dahlie. WĂ€hrend der ganzen Dekade blieb Ladd bei Paramount und drehte hauptsĂ€chlich Abenteuerfilme und dramatische Liebesfilme. Zu seinen gröĂten Erfolgen gehörte der Auftritt neben Dorothy Lamour in Wild Harvest, einer Liebesgeschichte zwischen einer Erntehelferin und einem Aufseher, deren offene Darstellung der Ausbeutung und sexuellen BelĂ€stigung in vielem wie eine Vorstudie fĂŒr den italienischen Film Bitterer Reis erscheint.
Seine bekanntesten Rollen unter dem laufenden Vertrag bekam Ladd 1949 in der Verfilmung des Romans Der groĂe Gatsby von F. Scott Fitzgerald und in dem Westernklassiker Mein groĂer Freund Shane, der 1951 abgedreht und erst 1953 in die Kinos kam und ihn an der Seite von Jean Arthur zeigt. Danach löste er seinen Vertrag mit Paramount Pictures und drehte vorwiegend Western, doch hatte seine Karriere bereits den Zenit ĂŒberschritten. 1963 entstand mit Die UnersĂ€ttlichen, der Verfilmung eines Romans von Harold Robbins, der letzte Film mit ihm.
Tod und Privatleben
Noch vor der Premiere von Die UnersĂ€ttlichen wurde der Schauspieler tot in seinem Bett aufgefunden. Laut mehrerer Quellen sind die UmstĂ€nde seines Todes diffus. So starb er eineinhalb Jahre nach einem Selbstmordversuch an einer Ăberdosis Sedativa gemischt mit Alkohol. Alan Ladd war zweimal verheiratet: Von 1936 bis zur Scheidung 1941 mit Marjorie Jane Harrold, sowie von 1942 bis zu seinem Tod 1964 mit der Schauspielerin und Talentagentin Sue Carol. Er ist der Ursprung der Filmfamilie Ladd. Seine Kinder sind Alan Ladd Jr., der als Filmproduzent erfolgreich ist, sowie die Schauspieler Alana Ladd Jackson und David Ladd. Letzterer war mit Cheryl Ladd verheiratet, ihre gemeinsame Tochter Jordan Ladd ist ebenfalls Schauspielerin.
Ihm zu Ehren gibt es einen Stern auf dem Walk of Fame in der 1601 Vine Street.
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